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Woman on air ist ein neuer Podcast von Frauen für Frauen. Er wird vorerst monatlich erscheinen und jedes Mal unter einem neuen Thema stehen.

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Die Erzrivalin: Meine liebste Feindin

Die prominenten Erzfeindinnen

Eine beste Freundin zu finden, ist oft gar nicht so einfach - spielend leicht ist es dagegen, eine beste Feindin auszuwählen. Ein falsches Wort, ein blöder Blick, eine komische Reaktion - und schon hat sich eine andere Frau zu unserer Erzrivalin gemausert. Neuestes Promibeispiel: Julia Roberts und Angelina Jolie. Doch wer glaubt, die beiden würden sich jetzt kratzen und an den Haaren ziehen, der irrt. Die Waffen der Frauen in weiblichen Kleinkriegen sind viel subtiler.

Von Caroline Berger

Julia Roberts und Angelina Jolie haben noch nie zusammen gedreht. Faktisch gesehen, kennen sie sich eigentlich gar nicht - aber dass sie sich irgendwann einmal besser kennenlernen werden, ist eher unwahrscheinlich, denn die beiden machen einen weiten Bogen umeinander. Seitdem Julia Roberts von ihrem Mann Danny Moder erfahren hat, wie sich Angelina Jolie am Set von Mr. und Mrs. Smith an Brad Pitt rangemacht hat, ist diese bei ihr unten durch. Diese Feindseligkeit hat jetzt ihren Höhepunkt erreicht, weil die aktuellen Filme der beiden gleichzeitig in die Kinos gekommen sind.

Mit der Erzrivalin konkurrieren

Wie man sich fühlt, wenn man mit seiner Erzfeindin konkurriert, kennt fast jede Frau. Ich habe meine ersten Erfahrungen schon im Kindergarten gesammelt: Meine Feindin hieß Lara, sie war klein und süß und bekam immer das schönste Spielzeug. Einmal nahm ich es ihr einfach weg, woraufhin sie anfing zu weinen und ich von der Kindergärtnerin ermahnt wurde. So lernte ich, dass ich einen anderen Weg finden musste, um es mit meiner Rivalin aufnehmen zu können. Beim nächsten Mal setzte ich ein unschuldiges Gesicht auf und heftete meine Kulleraugen an die Kindergärtnerin, in dem Versuch sie zu bezirzen. Hin und wieder kam ich damit durch und stach Lara in Sachen Spielzeug aus.

In der Schule lernte ich dann meine zweite Kleinkrieg-Lektion: Ramona und ich waren die "Chefs" konkurrierender Mädchenbanden. Irgendwann verpetzte uns Ramona bei unserer Lehrerin, weil wir während der Pause das Schulgelände verlassen hatten. Daraufhin mussten wir beide nachsitzen, ich wegen meines Vergehens, sie, weil sie gepetzt hatte. Aus Frust ging sie auf mich los und wir rauften uns, bis unsere Lehrerin uns trennte. Die Folge: Jeweils noch eine Strafarbeit.

Damals empfand ich das alles als extrem ungerecht. Heute weiß ich, dass es wichtige Erfahrungen waren. Schließlich trifft man auch im Erwachsenenalter noch auf Frauen, die einem so gar nicht passen. Und wer dann anfängt, der Rivalin an den Haaren zu ziehen, der zieht - egal wie der Kampf ausgeht - den Kürzeren. Denn es gibt nichts Lächerlicheres und Kindischeres, als wenn Frauen "kämpfen" oder petzen. Richtige Ladies haben andere, schlauere Wege, ihre Kriege auszutragen.

Das kann man zum Beispiel auch bei Angelina Jolie und Julia Roberts beobachten. Sie gehen ihrer Konkurrentin einfach aus dem Weg. Sobald die eine sich für ein Event ankündigt, sagt die andere ab. Beide zeigen so auf verhältnismäßig elegante Weise, was sie von der anderen halten. Darüber hinaus hat Angelina sogar ihrem Brad den Umgang mit Julia verboten. Diese Manipulation ist ebenfalls typisch weiblich.
Die Parallelen zwischen den Feindinnen

Wenn Frauen jemanden nicht mögen, versuchen sie andere mit auf ihre Seite zu ziehen, indem sie die schlechten Seiten der Konkurrentin in den Vordergrund rücken. Kurz gesagt, sie lästern. Aber auch hier heißt es "gewusst wie". Denn wer zu extrem über jemanden herzieht oder Lügen verbreitet, wirkt schnell verbittert und armselig. Ähnlich sieht es bei Schadenfreude aus. Der Trick ist: Man muss immer überlegen, ausgeglichen wirken und so tun, als wäre die Andere eigentlich keine Konkurrenz - nur so ist man überzeugend und bleibt in den Augen aller "die Gute".

Aber warum verplempern viele Frauen überhaupt so viel Zeit damit, sich mit den Erzfeindinnnen zu beschäftigen? Haben wir mit uns selbst denn nicht schon genug zu tun? Möglicherweise helfen uns diese Rivalinnen ja gerade dabei, uns selbst besser kennenzulernen und uns abzugrenzen. Oft bestehen zwischen besten Feindinnen bestimmte Parallelen: Sie sind beide Führungspersönlichkeiten, haben einen gemeinsamen Exfreund, gemeinsame Ziele oder eben - wie im Fall von Angelina Jolie und Julia Roberts - lange braune Haare und sinnliche Lippen. Gleichzeitig muss die andere etwas haben, was wir nicht haben und vielleicht sogar bewundern. Denn sonst wäre sie uns wahrscheinlich einfach nur egal und mit Sicherheit keine Konkurrenz.

So kann uns eine Erzfeindin unsere Komplexe und unsere Ängste aufzeigen. Und wenn wir diese dann kennen, können wir anfangen, sie zu bewältigen. Das heißt zwar noch lange nicht, dass unsere beste Feindin danach zu unserer besten Freundin werden kann, aber zumindest beeinflusst sie nicht mehr unser Leben. Im Fall Roberts/Jolie hieße das: Keine von beiden müsste dann mehr auf eine Premierenparty verzichten, weil die andere da ist. Das würde sich doch lohnen, oder?

Ein Beitrag aus Frauenzimmer.de vom 30.08.2010

# 30.08.10, 15:38:32 von Woman-on-Air | [RSS] Kommentare (0)

EQUAL PAY DAY 2010 in München

Schirmherr Oberbürgermeister Christian Ude in Kooperation mit der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München

Der "Equal Pay Day" markiert den Entgeltunterschied als Zeitraum. Denn Frauen müssen in Deutschland im Durchschnitt rund drei Monate länger arbeiten, um das Jahresgehalt eines Mannes zu verdienen, also bis zum 26. März. Die bundesweite Offensive fördert allerdings nicht nur am jährlichen Aktionstag, sondern das ganze Jahr über den konstruktiven Dialog rund um das Thema Entgeltgleichheit. Sie richtet sich an alle Akteure der Wirtschaft: an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, an Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, Selbstständige und an die breite Öffentlichkeit.

Frauen in Deutschland erhalten im Durchschnitt 23 Prozent weniger Lohn als Männer. Im EU-Durchschnitt liegt dieser Unterschied "nur" bei 15 Prozent. Die Diskriminierung von Frauen bei der Entlohnung ihrer Arbeit ist in Deutschland viel zu wenig bekannt.

Das soll sich ändern!

Deswegen veranstalten wir, der Business and Professional Germany Club München e.V., zusammen mit einem Aktionsbündnis von 23 Verbänden und der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München den Equal Pay Day 2010 in München.

Wir wollen insbesondere Antworten auf zwei Kernfragen finden:

Was sind die Ursachen von Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern?

Die Gründe sind komplex. Frauen arbeiten häufiger in Branchen, in denen das Entgeltniveau niedrig ist, sie sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügen oft über weniger (Vollzeit-)Berufsjahre. All dies liegt nicht an einer schlechteren Qualifikation - Frauen sind heutzutage meist besser ausgebildet als Männer. Es liegt am Berufswahlverhalten, an bestehenden Rollenbildern und der Aufgabenteilung in Familien und daran, dass klassische "Frauenarbeit" in vielen Bereichen schlechter bewertet wird als "Männerarbeit" und arbeitende Frauen noch immer auf Barrieren und Vorurteile stoßen. Und manchmal bekommen sie auch für gleiche Arbeit bei gleicher Erfahrung weniger Geld als ihre männlichen Kollegen, weil es keine Transparenz und keine Kontrollen gibt.

Wie kann der Abbau von Entgeltunterschieden erreicht werden?

Die Maßnahmen sind vielfältig. Das lokale Aktionsbündnis zum Equal Pay Day setzt für 2010 folgende Schwerpunkte :

- weiter über unterschiedliche Karriere- und Verdienstchancen in einzelnen Berufen und Branchen aufklären
- ArbeitgeberInnen, ArbeitnehmervertreterInnen und PolitikerInnen die Frage stellen: Was tun Sie für Entgeltgleichheit?
- verbindliche Regelungen und überprüfbare Maßnahmen für gerechte Entlohnung fordern
- gute Beispiele für Frauenförderung und Entgeltgleichheit vorstellen

Veranstaltungen :

Freitag, 12.03.10 - 10.00 Uhr
Pressekonferenz mit dem Aktionsbündnis und der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München zum Equal Pay Day
Veranstaltungsort: Münchner Rathaus, Grützner Stube

Freitag, 26.03.10 - 15.00 Uhr
Equal Pay Day
Aktion: "Marienplatz sieht rot"
Schirmherr: Oberbürgermeister Christian Ude
Information und Aktion mit Beraterinnen und Anwältinnen
am Marienplatz, direkt vor dem Rathaus

18.00 Uhr
Sie verdienen mehr! Wie erreichen wir gleiche Bezahlung für Frauen und Männer? Podiumsdiskussion des Equal Pay Day-Bündnisses mit VertreterInnen aus Wirtschaft, Gewerkschaft, Justiz und Politik
Grußwort: Christine Strobl, Zweite Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München
Einführung: Michaela Pichlbauer, Leiterin der Gleichstellungsstelle für Frauen der Landeshauptstadt München
Impulsreferat: Prof. Dr. Thomas Hinz, Universität Konstanz
Podium:
- Christiane Berger (stv. DGB-Vorsitzende Bayern)
- Andrea Stellwag (Geschäftsführerin ConSol)
- Dr. Katja Rodi (Bundesvorstand Deutscher Juristinnenbund)
- Käthe Oertel (Bildungswerk für Gesundheitsberufe)
- Jutta Ertl (Vizepräsidentin A.D. bayer. Landesamt für Steuern)
Moderation: Angelika Knop, Journalistinnenbund

Im Anschluss 20.00 Uhr
Netzwerken mit Imbiss
Gast: Sabine Asgodom mit ihrem neuen Programm "Habt Mitleid mit den Männern"

Veranstaltungsort: Großer Sitzungssaal im Rathaus, Marienplatz 8
Eintritt frei. Ohne Anmeldung. Begrenzte TeilnehmerInnenzahl.
Veranstaltungsende 22.00 Uhr

# 09.03.10, 10:00:25 von Woman-on-Air | [RSS] Kommentare (0)

Stiftung "Frauen Hand in Hand"

Wenn das Leben von einem Moment zum anderen aus den Fugen gerät, nimmt sich die women-together Stiftung "Frauen Hand in Hand" selbstständigen Einzelunternehmerinnen an.

Die Stiftung "Frauen Hand in Hand", die Regine Rößler und Marianne Voit ins Leben rufen, bietet Einzelunternehmerinnen in existenziell belastenden Lebenslagen unkompliziert erste Hilfe in Form einer finanziellen Unterstützung.

"So steht es in unserer Satzung - und dahinter steht unsere Erfahrung, dass es in schweren Lebenssituationen manchmal einfach nur für einige Wochen die Möglichkeit einer Auszeit geben muss." sagen die Gründerinnen.

Begonnen hat alles bereits 2008, als die beiden von einer Frau mit ihrer sechs Monate alten Tochter erfuhren, deren Mann durch Suizid unerwartet aus dem Leben schied. Mit einer großen Benefizaktion konnte der Witwe für mehrere Monate zum Lebensunterhalt beigetragen werden, so dass eine kleine Zeit der Verarbeitung und Trauer geschaffen wurde. Eine große Welle von Solidarität und Mitgefühl hat damals tatkräftige Hilfe ausgelöst - und bei den beiden Frauen den festen Willen, dass es nicht bei dieser einzelnen Aktion bleiben dürfe. Zwei Jahre später ist es soweit: Die women-together - Stiftung "Frauen Hand in Hand" wird jetzt gegründet!

So manche selbstständige Unternehmerin hat ähnliche Erfahrungen gemacht: Da war der Tod eines Lebenspartners oder Kindes zu verarbeiten, dort musste ein naher Angehöriger in einer lebensbedrohlichen Krankheit begleitet werden - ein solcher Schicksalsschlag verändert das Leben abrupt von Grund auf und nichts ist mehr wie vorher!

Plötzlich und schlagartig kann es jede jederzeit treffen.

In den meisten Fällen sind es die Frauen, die in solchen schicksalshaften Moment dann in ihren Unternehmen und Unternehmungen zurückstecken und für andere da sind, auch wenn es mit finanziellen Engpässen verbunden ist.
Gerade Selbstständige können die Nöte und Ängste in solch tragischen Lebenssituationen nachvollziehen. "Wenn wir nicht arbeiten können, fehlt uns schlicht und einfach Einkommen" fasst es Regine Rößler, eine der beiden Gründerinnen von women-together zusammen. "Und das kann Selbstständige an den Rand des Existenzminiums oder in die Schulden treiben".

"Mit "Frauen Hand in Hand" leisten wir einen entscheidenden und wichtigen Beitrag, dass selbstständige Frauen sich diese Auszeit gönnen können und nicht in ihrer Existenz bedroht sind, wenn sie sich um andere kümmern. Fürsorge für sich selbst und sich um andere in schweren Zeiten zu sorgen gehören für uns zum Wesenskern einer menschlichen Gesellschaft und genau dies willl die women-together-Stiftung "Frauen Hand in Hand" unterstützen", erklärt Marianne Voit.

Mit der Stiftergemeinschaft der Kreissparkasse Augsburg wurde eine kompetenter und hilfreicher Partner gefunden. "Unsere Idee ist hier in guten Händen und wird mit viel Idealismus und großer Unterstützung auf sichere Füße gestellt" erklärt Frau Rößler.

Doch was können Unternehmerinnen tun, um die Gründung der Stiftung "Frauen Hand in Hand" schnell voranzubringen?

"Sie können eine von Tausend werden, indem Sie für nur 10 Euro einen Gründungsbaustein erwerben. Wir haben den Betrag bewusst niedrig gewählt, damit wirklich jede wohlwollende Unterstützerin ihren Beitrag leisten kann. Wenn viele Menschen zusammenstehen, kann etwas Großartiges entstehen. Wir glauben ganz fest daran, dass aus der Solidarität und dem Mitgefühl vieler eine gute Sache wachsen kann." - so beschreib es Marianne Voit.

"Gleichzeitig wünschen wir uns aktive und engagierte Frauen, die eine Patenschaft für unsere Stiftung übernehmen. Dazu gehört es, die Stiftung finanziell zu unterstützen und in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Patinnen werden auch auf unserer Homepage veröffentlicht." führt Regine Rößler den Gedanken weiter.

Das Herzensanliegen der Gründerinnen heißt: "Frauen Hand in Hand" soll zum Zeichen der Solidarität und des Mitfühlens mit Unternehmerinnen in schwierigen Lebenssituationen werden!

Sie wollen die Gründung der Stiftung "Frauen Hand in Hand" unterstützen?

Dann kaufen Sie einen Gründungsbaustein: Überweisen Sie Ihren Beitrag (10 Euro oder gern auch mehr!) unter Angabe von Namen und Adresse auf unser Konto:
"Frauen Hand in Hand"
Konto Nummer 300 940 887
Bankleitzahl 701 694 13
Raiffeisenbank Singoldtal

Sie wollen langfristig und öffentlich für unsere Stiftung eintreten?

Dann übernehmen Sie eine Patenschaft für uns! Nehmen Sie mit uns Kontakt auf unter r.roessler@women-togehter.de oder m.voit@women-together.de - wir freuen uns auf Sie!

In einen unserer nächsten Podcast werden wir Frau Voit bei uns zu einem Interview haben - Sie wird uns dann sicherlich noch mehr über die Stiftung erzählen.

# 25.02.10, 09:24:31 von Woman-on-Air | [RSS] Kommentare (0)

Equal Pay Day am 26. März 2010

Am 26. März 2010 geht es wieder um den Abbau von Entgeltunterschieden zwischen Frauen und Männern und die Entfaltung der Potenziale von Frauen

Der nächste Equal Pay Day findet am 26. März 2010 statt. Dies kündigte das Aktionsbündnis "Equal Pay Day", bestehend aus der Bundesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände(BDA), dem Frauennetzwerk Business and Professional Women (BPW)Germany, dem Deutschen Frauenrat (DF) und dem Verband deutscher Unternehmerinnen (VdU), in Berlin an.

Bundesweit wird es wieder vielfältige Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen sowie zur Entfaltung der wirtschaftlichen Potenziale von Frauen geben. Die Bündnispartner wollen damit an die große Resonanz des vergangenen Equal Pay Day anknüpfen.

Hintergrund des Equal Pay Day, der 2010 bereits zum dritten Mal in Deutschland stattfindet, sind die Entgeltunterschiede zwischen Männern und Frauen, die in Deutschland nach jüngsten Angaben des Statistischen Bundesamts bei 23 Prozent liegen. Das heißt, dass bei einem Vergleich aller Arbeitnehmereinkommen der durchschnittliche Bruttostundenlohn von Frauen 23 Prozent unter dem von Männern liegt.

Deutschland nimmt damit einen der hinteren Plätze innerhalb der Europäischen Union ein, in der Frauen nach Angaben von Eurostat im Durchschnitt 17,4 Prozent weniger verdienen als Männer. Der Termin des Aktionstags markiert den Zeitraum, den Frauen in Deutschland über den Jahreswechsel hinaus arbeiten müssen, um auf das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu kommen. Entgeltunterschiede, die neben sozialen auch wirtschaftliche Folgen haben, sind auf eine Vielzahl von Ursachen zurückzuführen. So arbeiten Frauen häufiger in Bereichen, in denen das Entgeltniveau niedriger ist, Frauen sind seltener in gut bezahlten Führungspositionen vertreten und verfügen über weniger Berufsjahre, was sich negativ auf Gehaltsentwicklungen auswirkt. Bestehende Rollenbilder beeinflussen die Aufgabenverteilung in den Familien und das Berufswahlverhalten; dies schlägt sich wiederum auf das Einkommen nieder. Schließlich sind auch staatliche Rahmenbedingungen - insbesondere die nach wie vor häufig unzureichenden Möglichkeiten der Kinderbetreuung - für die Entgeltunterschiede mitverantwortlich.

Ziel des Aktionsbündnisses für 2010 ist: - die Debatte über die Ursachen und Folgen der Entgeltunterschiede zu intensivieren und Akteure zu mobilisieren,
- weiter über unterschiedliche Karriere- und Verdienstchancen in einzelnen Berufen und Branchen aufzuklären,
- sich für einen zügigen und flächendeckenden Ausbau der Kindertageseinrichtungen in Deutschland einzusetzen.

Die Durchführung des Aktionstags wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Nähere Informationen unter: www.equalpayday.de

# 11.02.10, 16:07:21 von Woman-on-Air | [RSS] Kommentare (0)

#005 Woman on Air - Der Podcast von Frauen für Frauen

Multitasking in aller Munde. Neue Studien haben bemerkenswerte Ergebnisse gebracht. Hierüber haben wir uns in unserem neuen Podcast Gedanken gemacht - was ist Multitasking - hat das was mit Intelligenz zu tun - sind Frauen wirklich die besseren Multitasker? Lassen Sie sich überraschen.

Wir wünschen viel Spaß
Euer Woman on Air Team,
Astrid und Vlora

# 13.01.10, 14:42:42 von Woman-on-Air | [RSS] Kommentare (0)